Im Namen des Vaters, und des Sohnes, und des geliebten Heiligen Geistes, Amen.

Das Gebet

Das Gebet ist eine Zwiesprache mit Gott. Es ist lebensnotwendig. Timotheus schreibt an die Gläubigen:

„1 Vor allem fordere ich zu Bitten und Gebeten, zu Fürbitte und Danksagung auf, und zwar für alle Menschen,

2 für die Herrscher und für alle, die Macht ausüben, damit wir in aller Frömmigkeit und Rechtschaffenheit ungestört und ruhig leben können.

3 Das ist recht und wohlgefällig vor Gott, unserem Retter;

4 er will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen.“ (1. Thimotheus 2,1-4)

Unser Herr Jesus Christus hat uns aufgetragen, wie wir zum Vater im Himmel beten sollen:

„So sollt ihr beten:

Unser Vater im Himmel, / geheiligt werde dein Name,

10 dein Reich komme, / dein Wille geschehe / wie im Himmel, so auf der Erde.

11 Gib uns heute das Brot, das wir brauchen!

12 Und erlass uns unsere Schulden, / wie auch wir sie unseren Schuldnern erlassen haben!

13 Und führe uns nicht in Versuchung, / sondern rette uns vor dem Bösen!“

(Matthäus 6,9-13)

Gegrüßest seist du, Maria

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade,
der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen,
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes,
Jesus.
Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Wiederholungsgebet und Rosenkranzgebet

“Hört nicht auf zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist”

(Epheser 6, 18)

Diesem Aufruf des Apostels Paulus kamen die Wüstenväter im Altertum nach, indem sie Gebete wiederholten, die sie aus der Heiligen Schrift entnommen hatten. Diese Gebetspraxis übernahmen auch die Christen im Westen, womit sie mit der Zeit das Rosenkranzgebet entwickelten.

http://www.kathpedia.com/index.php/Rosenkranz

https://de.wikipedia.org/wiki/Rosenkranz

Quellenangaben:

Rainer Scherschel, Der Rosenkranz – Das Jesusgebet des Westens, 1979, S. 21-44